Sicherheit im Nahverkehr
Thema
Der Tod eines Zugbegleiters im Februar 2026 hat das Thema Sicherheit im Nahverkehr noch ernster gemacht. Wir wollen, dass Fahrgäste und Beschäftigte in Bus und Bahn sicher sind. Dafür setzen wir auf sichtbare Präsenz und Prävention statt auf Misstrauen gegenüber allen Fahrgästen.
Wo wir stehen
Seit dem 27. November 2025 gilt in Rheinland-Pfalz das Waffen- und Messerverbot im Nahverkehr (oft „Waffenverbotszone“ genannt): Es verbietet, Waffen und Messer in Bussen, Bahnen und Bahnhofsbereichen mitzuführen. Wir haben die Pläne im Oktober 2025 kritisiert. Die Botschaft, dass Waffen und Messer im Nahverkehr nichts zu suchen haben, teilen wir weiterhin. Wir halten es weiterhin für sinnvoll, die Regelung wieder aufzuheben.
Uns sind keine Zahlen bekannt, die zeigen, dass sie Vorfälle verringert. Zusätzliche Kontrollen brauchen außerdem zusätzliches Personal.
Das fordern wir
- Wir fordern die Landesregierung auf, das Waffen- und Messerverbot im Nahverkehr wieder aufzuheben.
- Stattdessen fordern wir mehr sichtbares Sicherheitspersonal auf Bahnhöfen und in Abendzügen, Prävention und Aufklärung sowie datenschutzkonforme Technik. Fahrgäste und ihre Verbände sollen früh beteiligt werden, wenn das Land Sicherheitsmaßnahmen plant.Mehr erfahren zur Mitteilung „PRO BAHN kritisiert geplante Taschenkontrollen im ÖPNV: „Misstrauen ist keine Sicherheitspolitik““
- Bei Störungen sollen Evakuierungen deutlich schneller eingeleitet und abgeschlossen werden, und die Bahn soll aus den Vorfällen lernen.Mehr erfahren zur Mitteilung „Nach S-Bahn-Desaster in Mainz: Fahrgastverband PRO BAHN kritisiert erneutes Evakuierungschaos in Ludwigshafen“