Integraler Taktfahrplan/Deutschlandtakt
Thema
Der Deutschlandtakt soll Fern- und Nahverkehr zu einem verlässlichen Takt verbinden. Der Bundesverband hält die bisherige Umsetzung für zu unverbindlich und verlangt, ihn bei Planung und Trassenvergabe fest zu verankern. Auf dieser Seite findest du seine Positionen, darunter eine Liste mit Angebotswünschen für Rheinland-Pfalz.
Das fordern wir
- Die optimale Verknüpfung aller Verkehrsträger für eine optimale und regelmäßige Nutzung von und in alle Landesteile hinein.
Positionen des Bundesverbands
Positionspapier „Reform des Trassenvergabesystems im deutschen Schienenverkehr“
Der Deutschlandtakt soll das oberste Prinzip der Trassenvergabe werden: Vertaktete Verkehre haben Vorrang vor nicht vertakteten. In der Abwägung zwischen den Trassenarten stellt das Papier Fernverkehr vor Nahverkehr vor Güterverkehr.
Positionspapier „Pünktlich durch Baustellen“
Bauarbeiten sollen besser koordiniert werden: Kein Streckenabschnitt soll mehr als vier Wochen im Jahr unterbrochen sein. Umgeleitete Fernzüge sollen Ersatzhalte für ausfallende Regionalzüge bedienen und Nahverkehrsfahrausweise anerkennen.
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Mehr Güterzüge dürfen nicht zulasten der Fahrgäste gehen
Anlass ist das Niedrigwasser am Rhein: Mehr Güter auf der Schiene sind willkommen, der Personenfahrplan darf aber nicht ausgedünnt werden. Gefordert werden unter anderem längere Züge und Doppeltraktionen zwischen Remagen, Koblenz und Mainz.
Weiterentwicklung des Deutschlandtakts
Das Papier begrüßt den Deutschlandtakt im Grundsatz, hält die Umsetzung aber für zu unverbindlich. Gefordert werden ein alle fünf Jahre aktualisierter Zielfahrplan und verbindliche Fünf-Jahres-Etappen mit beschlossener Finanzierung.
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Forderungen zur Fortschreibung des Deutschlandtakts – Rheinland-Pfalz
Die Liste nennt Angebotswünsche für Rheinland-Pfalz, darunter einen zweistündlichen schnellen RE südlich von Kall in Richtung Trier, einen 20-Minuten-Takt auf der Ahrtalbahn und einen zweiten Knoten in Koblenz-Lützel.
Die Liste gilt ohne das Saarland und beruht auf dem Entwurf des Deutschlandtakts von 2020.