Ticket-Check
Was lohnt sich für deine Strecke?
Wähle Start und Ziel und sag uns, wie oft du im Monat fährst. Wir zeigen dir, womit du am günstigsten unterwegs bist: Deutschlandticket, Einzelfahrkarten, BahnCard, Angebote deines Verbunds oder Fernverkehr – kostenlos und ohne Registrierung.
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So entwickeln sich die Kosten (Diagramm)
Zu dieser Strecke: Tarif, Preisstand, Quellen
Häufige Fragen
Wie kommt die Empfehlung zustande?
Wir rechnen für deine Strecke und deine Fahrten im Monat aus, was jede Möglichkeit kostet, und zeigen die günstigste. Im Nahverkehr vergleichen wir das Deutschlandticket (63 € im Monat, ab 2027 66,80 €) mit Einzelfahrkarten, mit Einzelfahrkarten und BahnCard (wo sie gilt, samt den Kosten der Karte, wenn du sie erst kaufen müsstest), mit Rabattkarten der Verbünde (VRT-SparKarte, VRM-MobilCard, RMV-SparPass), mit Mehrfahrten-, Tages- und Monatskarten des Verbunds, mit den Check-in/Check-out-Apps (VRN, VRMsmart im VRM, KVV.luftlinie), mit dem Länder-Ticket für Rheinland-Pfalz und das Saarland (30 € pro Fahrtag für eine Person, werktags erst ab 9 Uhr) und, wenn du es angibst, mit der Wertmarke zum Schwerbehindertenausweis. Das Diagramm zeigt, wie sich die Kosten mit der Zahl der Fahrten entwickeln und ab wann sich das Deutschlandticket lohnt. Zusätzlich nennen wir Tipps und Randfaktoren, die den Preis nicht verändern, aber die Wahl beeinflussen können, zum Beispiel die Mitnahme weiterer Personen oder die Gültigkeit in ganz Deutschland. Nah- und Fernverkehr stehen in einer gemeinsamen Liste nach Kosten; ganz oben steht das günstigste Angebot überhaupt, auch wenn es ein Fernbus oder ein Fernzug ist (bei wenigen Fahrten im Monat kann das FlixBus sein).
Was bedeutet „Fernverkehr und Fernbus berücksichtigen“?
Das Deutschlandticket gilt nur im Nahverkehr. Der Schalter ist an, wo es Fernverkehr oder einen Fernbus gibt; dann nehmen wir zusätzlich ICE, IC und FlixBus dazu: die DB-Monatskarte, ICE/IC-Einzelfahrkarten (Flexpreis) mit und ohne BahnCard, die BahnCard 100 und Einzelfahrten im Fernbus. Auf Verbindungen, auf denen direkte Fernzüge fahren, schätzen wir Monatskarte und Flexpreis mit einer Spanne, weil die DB dafür keine Preistabelle veröffentlicht; du kannst beides mit dem Preis aus dem DB Navigator überschreiben. Nah- und Fernverkehr stehen in einer gemeinsamen Liste nach Kosten, Fernzüge und Fernbusse sind gekennzeichnet; ganz oben steht das günstigste Angebot überhaupt.
Wie rechnet der Check FlixBus?
Wir nehmen alle direkten FlixBus-Verbindungen zwischen den Stationen auf, auch wenn der Bus nur ein- oder zweimal am Tag fährt, oft früh morgens oder spät abends. Abfahrtszeiten und Fahrzeit stehen unter „Mehr zu diesem Angebot“, und bei seltenen Fahrten warnt dich der Check ganz oben. Der Fahrplan stammt aus den offenen Daten von Flix (GTFS, Open Database License). Preise enthält er nicht, und die Nutzungsbedingungen von Flix verbieten, sie automatisiert auszulesen. Die Preise sind außerdem dynamisch: Sie hängen von Tag, Auslastung und Vorlauf ab, am Abfahrtstag sind sie oft deutlich teurer. Deshalb rechnen wir mit einem Durchschnitt: Für Mainz – Luxemburg, Mainz – Koblenz, Mainz – Kaiserslautern, Mainz – Saarbrücken, Trier – Frankfurt, Saarbrücken – Kaiserslautern, Trier – Luxemburg, Koblenz – Aachen haben wir die Preise der nächsten Tage von Hand abgelesen und mitteln sie ohne den Tag der Abfrage. Für alle anderen Verbindungen schätzen wir einen Preis nach der Entfernung (rund 4,39 € plus 6 Cent je Kilometer Luftlinie), geeicht an diesen Stichproben. Gibt es an einem Tag mehrere Verbindungen, zählt die günstigste; am Wochenende ist es meist teurer. Alles bei FlixBus ist daher eine Schätzung mit Spanne; den Preis für deinen Tag zeigt FlixBus. Auf kurzen Strecken verkauft FlixBus im Inland nichts: Fernbusse dürfen nur zwischen Haltestellen fahren, die mehr als 50 km auseinander liegen (§ 42a Personenbeförderungsgesetz), und nicht dort, wo ein Regionalzug höchstens eine Stunde braucht. Deshalb gibt es zum Beispiel Mainz – Frankfurt nicht; wir lassen Inlandsstrecken unter 45 km Luftlinie weg. Fährt auf einer Strecke ein schneller Regionalzug, kann es trotzdem sein, dass FlixBus sie nicht verkauft: Sag es uns. FlixTrain fährt in Rheinland-Pfalz und im Saarland nicht.
Kann ich mehrere Personen berechnen?
Ja: Unter „Wie viele Personen fahren?“ wählst du die Zahl, die immer gemeinsam fährt, zum Beispiel ein Paar, das an denselben Tagen ins Büro pendelt. Jede Person braucht ihr eigenes Deutschlandticket oder ihre eigene Fahrkarte. Das Länder-Ticket ist dagegen eine Gruppenkarte: 30 € für die erste Person und 10 € für jede weitere, bis zu fünf Personen; Kinder unter 6 Jahren und bis zu drei Kinder von 6 bis 14 Jahren fahren dabei kostenlos mit. Gruppen-Tageskarten der Verbünde rechnen wir ein, wo wir ihren Preis kennen. Kommt eine Person nur an einzelnen Tagen im Monat mit, trägst du sie unter „Weitere Angaben“ bei „Mitfahrende an einzelnen Tagen“ ein: Wir suchen die günstigste Lösung für sie und vergleichen die Gesamtkosten mit Deutschlandtickets für alle. Die BahnCard rechnen wir für alle Personen gleich. Für Schulklassen, Vereine, Feuerwehren und andere Gruppen mit Kindern gibt es den Bereich „Wir sind eine Gruppe“ (siehe unten).
Gilt das Deutschlandticket im ICE oder IC?
Nein. Das Deutschlandticket gilt nur im Nahverkehr: in Regionalbahnen (RB), Regionalexpress-Zügen (RE), S-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen. In ICE, IC und EC brauchst du eine Fernverkehrs-Fahrkarte. Was sich im Fernverkehr allein mit der BahnCard lohnt, rechnet der BahnCard-Rechner.
Gibt es im Nahverkehr Rabatt mit der BahnCard?
Das hängt vom Tarif ab. Im Deutschlandtarif der DB, der zwischen Verbünden ohne eigenen Übergangstarif gilt, kostet die Einzelfahrkarte mit BahnCard 25 nur 75 % und mit BahnCard 50 nur 50 % des Normalpreises. Im VRM gibt es bis zu 25 % Rabatt auf Einzelfahrscheine, mit der VRM-MobilCard für 9 € im Jahr auch ohne BahnCard, und im KVV einen eigenen, etwas niedrigeren BahnCard-Preis. VRN, RNN, saarVV und VRT erkennen die BahnCard seit dem 1. Januar 2026 nicht mehr an (im VRT gibt es dafür die SparKarte für 15 € im Jahr), im RMV-Gebiet entfällt der Rabatt im Schienenverkehr (dort gibt es den SparPass für 11,90 € im Monat). Auf das Deutschlandticket und das Länder-Ticket gibt es nie einen BahnCard-Rabatt. Die BahnCard 100 enthält das Deutschlandticket. Der Rechner rechnet das für jede Strecke mit.
Welche Strecken und Preise sind enthalten?
Zur Auswahl stehen alle Bahnhöfe und Haltepunkte in Rheinland-Pfalz und im Saarland und in ihrem Umfeld (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg); mindestens ein Ende der Verbindung muss in Rheinland-Pfalz oder im Saarland liegen. Rund 50 wichtige Strecken haben wir von Hand in den Preislisten und Auskünften der Verbünde geprüft, zum Beispiel Koblenz – Mainz, Koblenz – Trier und Trier – Saarbrücken. Für alle anderen Paare berechnen wir den Preis nach den Regeln des Tarifs: im Deutschlandtarif der DB aus den Tarifkilometern, in den Verbünden aus Waben oder Preisstufen. Die Verbundtarife bauen wir nach und nach ein; wo ein Modell noch fehlt, trägst du den Preis selbst ein. Unter dem Ergebnis stehen Tarif, Preisstand, Quellen und, wie viele unserer Stichproben mit der offiziellen Auskunft übereinstimmen. Zwischen Orten in verschiedenen Verbünden ohne Übergangstarif gilt der Normalpreis der DB für Nahverkehrszüge. Schreib uns gern über das Kontaktformular, wenn ein Preis nicht stimmt.
Wo finde ich den Preis meiner Fahrt?
Für die meisten Verbindungen tragen wir ihn ein. Fehlt er oder willst du ihn prüfen, zeigt ihn der DB Navigator oder die Fahrplanauskunft deines Verbunds, zum Beispiel VRN, VRM, RNN, VRT oder saarVV. Nimm den Preis einer einfachen Fahrt für Erwachsene in der 2. Klasse, ohne Ermäßigung. Bei Fahrten über Verbundgrenzen zeigt die Auskunft den passenden Preis an.
Was ist das Länder-Ticket für Rheinland-Pfalz und das Saarland?
Das Rheinland-Pfalz/Saarland-Ticket ist eine Tageskarte der DB: 30 € für eine Person, jede weitere Person 10 € mehr (bis zu fünf Personen). Es gilt werktags von 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetags, an Wochenenden und Feiertagen ab 0 Uhr, in allen Nahverkehrszügen und in den Bussen und Bahnen von RNN, KVV, VRM, VRT und saarVV. Im VRN gilt es nicht in Bussen und Straßenbahnen (Ausnahme: RNV-Linien 4 und 9), und in den Zügen nur für Fahrten über die Verbundgrenze. Einen BahnCard-Rabatt gibt es nicht. Quelle: bahn.de.
Gibt es eine Zeitkarte für den Fernverkehr?
Ja, die DB-Monatskarte: Sie gilt für beliebig viele Fahrten auf einer festen Strecke; die ICE-Zeitkarte gilt in Zügen aller Gattungen, auch in Regionalzügen. Sie ist personalisiert, ihren Preis zeigt der DB Navigator nach der Verbindungssuche unter „Zeitkarten“ (bahn.de). Laut DB ist die Monatskarte im Fernverkehr seit dem 21. Oktober 2026 um 25 Prozent günstiger, das Jahresabo entfällt (Volksstimme/dpa). Auf Verbindungen mit direktem Fernzug schätzt der Rechner den Preis aus dem Preis der Monatskarte im Deutschlandtarif und bekannten Preisbeispielen der DB; du kannst den Preis aus dem DB Navigator eintragen. Für Pendler, die nicht täglich fahren, gibt es die Mehrfahrten-Tickets der DB: 10 oder 20 Fahrten auf einer festen Strecke bis 250 km, einen Monat gültig, ohne Zugbindung und ohne BahnCard-Rabatt, nur online auf mehrfahrten-ticket-bahn.de; das 10er liegt laut DB bis zu 60 %, das 20er bis zu 33 % unter der Monatskarte ohne Abo (bahn.de). Die Preise sind fest, aber die DB veröffentlicht keine Tabelle: Für Mainz – Koblenz – Bonn haben wir sie im Buchungsportal abgelesen (Stand 23. Oktober 2026; Koblenz – Mainz zum Beispiel 232,10 € für 20 Fahrten und 139,20 € für 10 Fahrten in der 2. Klasse, in der 1. Klasse das 1,5-Fache), für alle anderen Strecken rechnet der Check nach der Regel der DB (20er zwei Drittel, 10er 40 % der Monatskarte vor der Senkung) und kennzeichnet das als Schätzung. Dazu läuft eine Aktion: Mit dem Deutschlandticket gibt es zwischen Mainz, Koblenz, Bonn, Andernach und Remagen 60 % Rabatt auf das 10er- und 20er-Ticket für ICE und IC, in der 2. und 1. Klasse (Koblenz – Mainz 92,85 € statt 232,10 € für 20 Fahrten). Das Buchungsportal nennt als Aktionszeitraum den 7. Juli 2026 bis 30. Juni 2027, die Infoseite der DB dagegen Buchung bis 31. Dezember 2026 und Fahrten bis 28. Februar 2027 (D-Ticket & Mehrfahrtenticket Plus): Prüfe das vor dem Kauf. Der Check zeigt dann „Deutschlandticket plus ICE-Mehrfahrten-Ticket“.
Was ist mit Jobticket, Sozialticket oder Semesterticket?
Unter „Ich habe eine BahnCard, ein Jobticket oder eine andere Ermäßigung“ wählst du bei „Mein Deutschlandticket“ Jobticket, Semesterticket oder einen anderen Preis und trägst ein, was du im Monat zahlst. Beim Jobticket zahlt der Arbeitgeber mindestens 25 % des Preises dazu, dazu kommen 5 % Nachlass: Du zahlst höchstens 44,10 € im Monat (bei 63 €); manche Arbeitgeber übernehmen mehr oder alles, dann trägst du auch 0 € ein. Das Deutschlandsemesterticket kostet oft rund 60 % des Preises, das Junge-Leute-Ticket im Saarland für Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleistende 44,40 €. Der Preis gilt in der Rechnung für alle fahrenden Personen; die Mitfahrenden an einzelnen Tagen rechnen wir mit dem Normalpreis.
Schwerbehindertenausweis, Wertmarke, Begleitperson: Wie rechnet der Check das?
Unter „Ich habe eine BahnCard, ein Jobticket oder eine andere Ermäßigung“ setzt du das Häkchen bei „Ich habe einen Schwerbehindertenausweis“ und wählst, ob eine der fahrenden Personen eine Wertmarke hat. Mit Wertmarke fährt man im Nahverkehr in ganz Deutschland kostenlos (Bus, Straßenbahn, S-Bahn, Regionalzüge in der 2. Klasse), aber nicht in ICE, IC und EC. Die Wertmarke kostet 104 € im Jahr oder 53 € für ein halbes Jahr, kostenlos ist sie zum Beispiel bei den Merkzeichen Bl und H und bei Bürgergeld oder Grundsicherung. Mit dem Merkzeichen B fährt eine Begleitperson im Nahverkehr und im Fernverkehr kostenlos mit, auch ohne eigene Wertmarke. Zähle beide bei „Wie viele Personen fahren?“ mit; wir nehmen sie aus der Rechnung und zeigen, was die übrigen Personen zahlen. Mit einem Grad der Behinderung ab 70 gibt es außerdem die BahnCard ermäßigt. Quellen: § 228 und § 230 SGB IX, bahn.de.
Was bringen Verspätungen und Fahrgastrechte?
Unter „Weitere Angaben“ kannst du angeben, wie oft dein Zug mindestens eine Stunde zu spät kommt oder ausfällt. Dann rechnen wir die erwartete Entschädigung von den Kosten ab: Bei Einzelfahrkarten gibt es 25 % des Fahrpreises zurück (ab zwei Stunden 50 %), beim Deutschlandticket pauschal 1,50 € je Fall, höchstens 25 % des Monatspreises. Beträge unter 4 € zahlt die Bahn nicht aus, und es gibt sie nur auf Antrag. Eine amtliche Statistik, wie oft das vorkommt, gibt es nicht; hier zählt deine Erfahrung. Ohne deine Angabe zeigt jedes Angebot unter „Mehr zu diesem Angebot“ ein Beispiel: Wäre jede 10. Fahrt betroffen, bekämst du etwa so viel im Monat zurück. Umstiege erhöhen das Risiko, weil ein verpasster Anschluss schnell eine Stunde kostet; bei einem Umstieg rechnen wir mit doppelt, bei zwei oder mehr mit dreimal so vielen betroffenen Fahrten (Feld „Umstiege auf deinem Weg“). Den Antrag erstellst du mit unserem Fahrgastrechte-Generator.
Rechnet der Check auch die 1. Klasse?
Ja, unter „Weitere Angaben“ bei „Wagenklasse“. In der 1. Klasse gelten das Deutschlandticket, das Länder-Ticket und die Tages- und Zeitkarten der Verbünde nicht; wir rechnen dann mit Einzelfahrkarten der 1. Klasse (im Deutschlandtarif das 1,6-Fache der 2. Klasse), mit BahnCard der 1. Klasse und, wo ein Tarif einen Zuschlag für die 1. Klasse kennt, mit Deutschlandticket plus Zuschlag. Wo wir den Preis der 1. Klasse nicht kennen, rechnen wir mit der 2. Klasse und sagen es dazu. Der Schwerpunkt des Checks bleibt das Pendeln in der 2. Klasse.
Kann ich mit dem Deutschlandticket in die 1. Klasse wechseln?
Ja, im Deutschlandtarif der DB mit dem „1. Klasse-Übergang Nahverkehr“ (Upgrade). Er gilt je Fahrt, kostet die Differenz der Normalpreise der 1. und 2. Klasse und hat keinen BahnCard-Rabatt; Koblenz – Mainz kostet zum Beispiel 18,40 € (Normalpreis 1. Klasse 49,10 € minus 30,70 € in der 2. Klasse). Du kaufst ihn im DB Navigator oder auf bahn.de: Die Option „Alle Reisenden besitzen ein Deutschland-Ticket“ ausschalten, dann den Übergang wählen; bei der Kontrolle zeigst du beide Tickets vor. Laut DB gibt es ihn zum Deutschlandticket, zu Normalpreis-Fahrkarten und zu Zeitkarten im Nahverkehr (bahn.de); ob er auch zu Jobticket, Länder-Ticket und Verbundzeitkarten gilt, nennt die DB nicht ausdrücklich, das solltest du vor dem Kauf prüfen. Der Check rechnet ihn bei „Wagenklasse: 1. Klasse“ als „Deutschlandticket plus 1. Klasse“ und weist in der 2. Klasse mit einem Tipp darauf hin. Einzelne Länder und Verbünde haben eigene Zusatztickets für die 1. Klasse, zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen und der HVV; sie gelten nur dort.
Wie rechnet der Check Fahrten nach Luxemburg?
Der öffentliche Nahverkehr in Luxemburg ist kostenlos. Deshalb rechnen wir bei Fahrten nach Luxemburg nur bis zur Grenze, bis Igel, dem letzten Halt vor der Grenze auf der Strecke Trier – Luxemburg: Von Mainz sind das etwa 56,70 € im Deutschlandtarif (der DB Navigator zeigt für Mainz – Luxemburg als „Normalpreis Europa“ rund 57 €), von Trier 5,40 € (VRT, Preisstufe 3). Ein „Luxemburg Spezial“ oder ein Grenzübergangsticket brauchst du dafür nicht. Das Deutschlandticket gilt auf der Strecke Trier – Igel (Hinweis zum Geltungsbereich); danach fährst du in Luxemburg ohne Fahrkarte. Das Länder-Ticket und den Fernverkehr rechnen wir bei Fahrten nach Luxemburg nicht ein; FlixBus fährt von Mainz, Trier, Saarbrücken und anderen Orten direkt nach Luxemburg und wird eingerechnet. Auf einzelnen Buslinien nach Luxemburg gilt das Deutschlandticket laut Verkehrsverbund Region Trier ebenfalls; bitte vor der Reise prüfen.
Wie rechnet der Check eine Gruppe (Schulklasse, Verein, Feuerwehr)?
Öffne unter „Wie viele Personen fahren?“ den Bereich „Wir sind eine Gruppe“ und trage ein, wie viele Personen ab 15 Jahren, wie viele Kinder von 6 bis 14 Jahren und wie viele Kinder bis 5 Jahre mitfahren. Dann rechnet der Check keinen Monat, sondern einen Ausflugstag und nennt den Gesamtpreis für die ganze Gruppe und den Preis je Person. Das Alter zählt am Tag der Fahrt: Kinder bis 5 Jahre fahren fast überall kostenlos mit, Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen den Kinderpreis oder fahren frei mit, ab 15 Jahren gilt der volle Preis. Jugendliche, Lehrkräfte und Betreuende zahlen also wie Erwachsene, und Ermäßigungen für Schüler, Azubis, Studierende und Senioren gibt es nur bei Zeitkarten, nicht bei Einzel-, Tages- und Gruppenkarten. Verglichen werden das Länder-Ticket (je Ticket bis zu 5 zahlende Personen, dazu bis zu 3 Kinder von 6 bis 14 Jahren kostenlos, werktags erst ab 9 Uhr), das Quer-durchs-Land-Ticket, der Gruppenpreis der DB im Deutschlandtarif (ab 6 Personen 50 % unter dem Normalpreis, Kinder von 6 bis 14 Jahren zahlen die Hälfte davon, kein Freiplatz für Lehrkräfte), die Gruppen-Tageskarten und die Schul- und Kita-Angebote der Verbünde (im VRN fährt zum Beispiel eine Schulklasse bis 30 Personen mit einer Karte für 38,80 €, im KVV fahren Kita-Gruppen kostenlos), Einzelfahrkarten und auf Wunsch ICE, IC und FlixBus. Im Nahverkehr der DB meldest du Gruppen über 20 Personen, ab 6 Fahrrädern und ab einem Rollstuhl spätestens 7 Tage vorher an (DB Regio, Gruppenanmeldung). Für Feuerwehr, THW und Ehrenamtliche haben wir keine Freifahrt und keine Ermäßigung gefunden. Die Regeln stammen aus den Tarifbestimmungen und Seiten der DB und der Verbünde (Stand 23. Oktober 2026); die Quellen stehen unter dem Ergebnis. Beispiel: Eine Klasse mit 3 Lehrkräften und 24 Kindern von 6 bis 14 Jahren zahlt von Kaiserslautern nach Mainz und zurück mit dem Länder-Ticket 210 € (6 Tickets), mit dem Gruppenpreis der DB 525,30 €.
Was bedeutet „Teils ungeklärt“ bei einer Gruppe?
Manches regeln die Tarife nicht ausdrücklich. Wir rechnen es trotzdem, damit du eine Orientierung hast, und kennzeichnen das Angebot mit „Teils ungeklärt“. Das betrifft vor allem das Länder-Ticket: Eine größere Gruppe braucht mehrere Tickets. Der Tarif erlaubt das weder ausdrücklich noch verbietet er es, und die DB nennt keine Ausnahme für Schulklassen oder Vereine; in der Praxis ist es üblich. Ebenso offen ist, ob auf einem Ticket nur Kinder als zahlende Personen stehen dürfen, wenn es zu wenige Personen ab 15 Jahren gibt: Die Klasse mit 3 Lehrkräften und 24 Kindern braucht 6 Tickets, auf 3 davon stünden nur Kinder. Mit einer Lehrkraft mehr stünde auf jedem Ticket eine Person ab 15 Jahren, dann sind es 4 Tickets für zusammen 240 €. Dazu kommen kleinere Fragen: wie der Gruppenpreis der DB gerundet wird (der Unterschied beträgt wenige Euro), ob eine BahnCard ihn mindert (nach unserer Auslegung nicht), wie viele Kinder bei mehreren Erwachsenen auf einer Fahrkarte frei mitfahren und wie der VRM seinen Gruppenfahrschein zählt. Nicht berechnen können wir den Sparpreis Gruppe der DB (der Preis steht erst in der Buchung; wir zeigen die Untergrenze), den Preis der RMV-Großgruppenkarte und die Freifahrt für Begleiter mit JuleiCard im saarVV (die Bedingungen stehen nicht im Tarif). Frag im Zweifel vor dem Kauf bei DB Regio oder deinem Verbund nach. Wenn du etwas geklärt hast, sag es uns über das Formular unten: Wir bauen es ein.
Wie verbindlich ist das Ergebnis?
Der Rechner ist eine unverbindliche Orientierung und ersetzt keine Beratung. Es gelten die Preise und Bedingungen der Verkehrsunternehmen und Verbünde. Preise können sich zum Fahrplanwechsel oder zum Jahreswechsel ändern. Der Fahrgastverband PRO BAHN Rheinland-Pfalz/Saar e. V. übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit der Preise und Ergebnisse. Deine Eingaben bleiben in deinem Browser und werden nicht gespeichert.
Fehler gefunden oder einen Spartipp?
Stimmt ein Preis nicht, fehlt eine Strecke oder kennst du einen Trick, der nicht auf der Hand liegt? Schreib es uns. Wir prüfen jede Rückmeldung und bauen sie ein.
Was senden wir mit?
Damit wir deinen Fall nachvollziehen können, hängen wir den aktuellen Stand deiner Eingaben im Ticket-Check an. Das siehst du hier: