Güter- und Personenverkehr
Thema
Wir unterstützen die Verlagerung von Gütern auf die Schiene, doch das darf nicht zulasten des Personenverkehrs gehen. Besonders im Mittelrheintal, wo Züge häufig überfüllt sind, darf der Fahrplan nicht ausgedünnt werden. Langfristig lässt sich der Streit um knappe Trassen nur durch den Ausbau der Infrastruktur lösen.
Das fordern wir
- Ausbau des Schienennetzes für Personen- und Güterverkehr.
- Den Ausbau der bestehenden Schieneninfrastruktur wie zum Beispiel den viergleisigen Ausbau zwischen Mainz und Frankfurt.
- Mehr Güterverkehr darf nicht dazu führen, dass der Personenverkehr im Regional- und Fernverkehr ausgedünnt oder unzuverlässiger wird, besonders im Mittelrheintal nicht.Mehr erfahren zur Mitteilung „Fahrgastverband PRO BAHN: Mehr Güterzüge dürfen nicht zulasten der Fahrgäste gehen“
- Wo Züge im Mittelrheintal häufig überfüllt sind, soll die Politik mit gleichem Nachdruck nach Lösungen suchen, etwa mit längeren Zügen und Doppeltraktionen zwischen Remagen, Koblenz und Mainz.Mehr erfahren zur Mitteilung „Fahrgastverband PRO BAHN: Mehr Güterzüge dürfen nicht zulasten der Fahrgäste gehen“
- Die Flexibilität, mit der für den Güterverkehr kurzfristig Kapazitäten und Regeln angepasst werden, soll auch dem Personenverkehr zugutekommen.Mehr erfahren zur Mitteilung „Fahrgastverband PRO BAHN: Mehr Güterzüge dürfen nicht zulasten der Fahrgäste gehen“
- Langfristig braucht die Schiene mehr Kapazität durch konsequenten Infrastrukturausbau, damit Güter- und Personenverkehr nicht um dieselben knappen Trassen konkurrieren.Mehr erfahren zur Mitteilung „Fahrgastverband PRO BAHN: Mehr Güterzüge dürfen nicht zulasten der Fahrgäste gehen“
Unsere Beiträge dazu
- Fahrgastverband PRO BAHN: Mehr Güterzüge dürfen nicht zulasten der Fahrgäste gehengemeinsam mit dem Bundesverband des Fahrgastverbands PRO BAHN
Positionen des Bundesverbands
Positionspapier „Reform des Trassenvergabesystems im deutschen Schienenverkehr“
Der Deutschlandtakt soll das oberste Prinzip der Trassenvergabe werden: Vertaktete Verkehre haben Vorrang vor nicht vertakteten. In der Abwägung zwischen den Trassenarten stellt das Papier Fernverkehr vor Nahverkehr vor Güterverkehr.